
Nur zwei Jahre nach seiner Gründung im Jahr 2018 wurde das SCL durch die COVID-19-Pandemie gestört. Darauf folgte ein großer Übergang, da die Gruppe sich über Institutionen und nationale Grenzen hinweg verlegte. Nach dem Umzug nach Deutschland im Jahr 2023 baute die Gruppe ihre gesamte Laborinfrastruktur neu auf und beendete die Renovierungsarbeiten im Sommer 2025. Seitdem hat das SCL aktiv seine experimentelle Kapazität wiederhergestellt, wobei alle Aufbauten und die zugehörige Software vollständig in-house entwickelt wurden. Mit der Kerninfrastruktur am Platz und laufenden Experimenten ab 2026 nehmen wir unser Forschungsprogramm wieder auf und gehen über das hinaus, wo wir zuvor aufgehört haben.
Unser Laborsystem ist einzigartig und vielseitig, mit maßgeschneiderten experimentellen Plattformen, die automatisierte fortschrittliche Mikroskopie, Ultrakurzpulslaser und multimodale Spektroskopie kombinieren. Wir nutzen eine umfassende, hausinterne entwickelte Computational-Analysis-Toolbox, um die komplexen empirischen Datensätze zu verarbeiten, die von diesen Systemen erzeugt werden. Heute erweitern wir diese Fähigkeiten, indem wir eine automatisierte Pipeline für die Echtzeitanalyse von transienten Phänomenen in Echtzeit mit adaptiven Machine-Learning-Frameworks entwickeln. Wir konstruieren weiterhin analytische, semi-analytische und datengetriebene Inferenzmodelle, um unsere Beobachtungen numerisch zu simulieren und theoretisch zu formalisieren. Letztlich funktioniert unsere Methodik als dynamischer Feedback-Loop, in dem wir iterativ experimentelle Setups entwerfen, um unsere theoretischen Hypothesen zu validieren, und umgekehrt robuste theoretische Modelle aufbauen, um neu beobachtete physikalische Phänomene zu erklären.
Hier sind einige Eindrücke von der Laborinfrastruktur:




Hier sind einige Eindrücke unseres Meetingraums:



