Spender*in für Melia gesucht

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„Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!“ – mit diesem Slogan wirbt die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, besser bekannt als DKMS, seit Jahren für die Registrierung zur Stammzellenspende, um Menschen mit Blutkrebs zu helfen und Leben zu retten.

Auf diese Hilfe hofft auch Julian Schubert aus Würzburg, denn seine Tochter Melia benötigt dringend eine Spende. Als Vater einer blutkranken Tochter sucht er händeringend nach einem/r geeigneten Spender:in.

Wenn das eigene Kind plötzlich sterbenskrank ist, wirft das Eltern und Angehörige erst einmal aus der Bahn. Es grenzt fast an ein Wunder, wenn die Hoffnung auf eine Stammzellenspende dann nicht unerfüllt bleibt. Denn noch immer sind viel zu wenig Menschen für die Stammzellenspende registriert. Doch es gibt auch Hoffnungsträger und Vorbilder: Erst vergangenen Monat, am 10. Juni 2021, konnte einer unserer Mitarbeiter, Dr. Christoph Baer, einem Blutkrebspatienten Stammzellen spenden und somit die Chancen auf dessen Lebenszeit erhöhen. Obgleich die Spende für den potentiellen Spender oder die Spenderin mit einigen Vorbereitungen und Strapazen verbunden ist, überwiegt doch der Wille und Gedanke, die Lebensdauer eines anderen Menschen durch die Spende körpereigener Stammzellen zu verlängern.

Christoph Baer war bereits seit Jahren registriert, als Anfang 2021 der entscheidende Anruf kam. Auf den Anruf folgten Untersuchungen beim Hausarzt, Gespräche bei der DKMS und schließlich die Spende.

„Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten Stammzellen zu spenden. Bei mir wurde eine so genannte Apherese durchgeführt; ein Vorgang den man mit einer mehrstündigen Dialyse vergleichen  kann. Damit hierbei genügend Stammzellen gesammelt werden können, musste ich mir 5 Tage lang ein Medikament spritzen, welches die Produktion der Stammzellen anregte. Insgesamt ist der gesamte Vorgang nicht zu unterschätzen. Aber ich würde es wieder machen“, sagt Christoph Baer.

Die Diagnose Blutkrebs kommt für viele Angehörige und Familienmitglieder erst einmal unerwartet, wie auch für den Familienvater Julian Schubert. Und so führte das Schicksal der Familie einen unserer Alumni, der noch immer eng mit der Fakultät verbunden ist, nun mit einer dringenden Bitte zu uns: möglichst viele Menschen aufzuwecken, um sich zu registrieren. Denn die Tochter seines Freundes und Kollegen Julian Schubert benötigt schnellstmöglich eine Stammzellentransplantation, um überhaupt eine Lebenschance zu haben.

Der Vater des im Januar 2020 geborenen Kindes hatte zunächst über LinkedIN einen Aufruf gestartet. Auch die Zeitung (siehe Artikel anbei) berichtete bereits über das Schicksal der Einjährigen. Da jede weitere neue Registrierung die Chance erhöht, für Melia oder einen anderen Blutkrebs-Patienten auf der Welt einen passenden Stammzellenspender zu finden, möchten wir hiermit zur Registrierung aufrufen, damit auch das Leben von Melia von einem/einer Spender:in wie Christoph gerettet werden kann. 

Einfach unter https://www.dkms.de/registrieren durchklicken und Leben retten!