Adaptive, zerstörungsfreie Prüfung von Faserverbundwerkstoffen mittels KI-gestütztem Radar - AFARA

Die Erforschung einer adaptiven, zerstörungsfreien Prüfung von Faserverbundwerkstoffen mittels KI-gestütztem Radar ist ein wichtiger Beitrag für eine ressourcenschonende Zukunft.
Faserverbundwerkstoffe sind nicht nur hochtechnologisch, sondern liefern insbesondere einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Prüfung von Faserverbundwerkstoffen in der Produktion ist bis heute eine ungelöste Problemstellung. Hier setzt AFARA mit seiner innovativen Lösung zur adaptiven, zerstörungsfreien Prüfung von Faserverbundwerkstoffen
mittels KI-gestütztem Radar an. Hierdurch werden Fehlerstellen rechtzeitig in der Produktion erkannt und somit die Qualität, Zuverlässigkeit und Ressourceneffizient merklich gesteigert.
Dabei wird am Lehrstuhl für Elektronische Schaltungstechnik der eigentliche Radarsensor erforscht. Die Arbeiten gehen von der Chip-Entwicklung über Aufbautechnik, Frontend- und Antennen-Design, bis hin zur Backbend-Entwicklung einschließlich FPGA-Programmierung. Die Innovation in diesem Bereich liegt dabei auf einen Ansatz der sowohl zwei Frequenzbändern als auch zwei Polarisationen abdeckt und gleichzeitig einen modularen Ansatz für eine Skalierung zum MIMO-System bietet.
Die Forschungsarbeiten geschehen in enger Kooperation mit dem Lehrstuhl für Produktionssysteme für das roboterbasierte Scansystem zur Führung des Radarsensors, dem Fraunhofer FHR für die Radarbildgebung, dem Bochumer Institut für Technologie für die KI-gestützte Fehlerdetektion und Klassifizierung sowie Aeroconcept für die Anwendungserprobung.

Mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW finanziert im Rahmen des Vorhabens EFRE-20800677.