Ziel der Veranstaltung war es, die vielfältigen Forschungsaktivitäten beider Fakultäten besser kennenzulernen und neue Anknüpfungspunkte für zukünftige gemeinsame Projekte und Kooperationen zu identifizieren.
In Poster-Sessions präsentierten die Lehrstühle und Arbeitsgruppen ihre jeweiligen Forschungsschwerpunkte und aktuellen Themen. Dabei bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über verwandte Forschungsansätze auszutauschen, fachliche Schnittstellen zu entdecken und erste Ideen für eine stärkere Zusammenarbeit zu entwickeln.
Im Anschluss wurde der Austausch in Kleingruppen vertieft. Gemeinsam diskutierten die Forschenden vielversprechende Themenfelder, an denen künftig universitätsübergreifend weitergearbeitet werden könnte. Dazu zählen unter anderem die effiziente Datenübertragung in Rechenzentren für KI-Anwendungen, Automatisierung und Robotik in der Medizintechnik sowie Strukturen und der sichere Betrieb elektrischer Netze.
Weitere Anknüpfungspunkte wurden bei der Definition und Einstellung von Grenzflächenprozessen mithilfe von Plasmen, Batterie- und Bordnetzsystemen sowie bei der Teilentladungsmessung an Schaltanlagen identifiziert. Auch mögliche gemeinsame Aktivitäten im wissenschaftlichen Nachwuchsbereich wurden diskutiert, beispielsweise ein Graduiertenkolleg im Bereich kooperative Robotik oder Joint Communication and Sensing.
Das Netzwerktreffen unterstreicht zugleich die enge strategische Zusammenarbeit zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund. Erst wenige Tage zuvor konnten beide Universitäten gemeinsam einen großen Erfolg in der Exzellenzstrategie feiern: Mit ihrer Partnerschaft im Ruhr Innovation Lab überzeugten sie die internationale Expertenkommission und werden künftig gemeinsam als Exzellenzverbund gefördert.
Auch auf Ebene der Fakultäten soll der Austausch nun weiter intensiviert werden. Die beim Netzwerktreffen entwickelten Ideen bieten dafür zahlreiche Anknüpfungspunkte und sollen in den kommenden Monaten weiter konkretisiert werden.




















